Zitate: Leben des Galilei | Die wichtigsten Textstellen

Schlüsselzitate für die Klausur

Diese Zitate fassen die Kernbotschaften des Stücks zusammen. Sie eignen sich hervorragend als Einstieg oder Beleg in einer Analyse.

Über Helden und Widerstand

"Unglücklich das Land, das keine Helden hat!" Andrea Sarti (enttäuscht nach dem Widerruf)
"Nein. Unglücklich das Land, das Helden nötig hat." Galilei (als Antwort)

Bedeutung: Eine vernünftige Gesellschaft braucht keine Märtyrer, sondern Strukturen, die Vernunft ermöglichen, ohne dass man dafür sterben muss.

Über die Wahrheit und Vernunft

"Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!" Galilei (im Gespräch über den Widerruf)
"Ich glaube an den Verstand." Galilei (sein Mantra in den ersten Bildern)
"Die Wahrheit ist das Kind der Zeit, nicht der Autorität." Galilei (gegen die kirchlichen Dogmen)

Über die Wissenschaft

"Ich halte dafür, dass das einzige Ziel der Wissenschaft darin besteht, die Mühsal der menschlichen Existenz zu erleichtern." Galilei (Selbstkritik am Ende)
"Wenn Wissenschaftler, eingeschüchtert durch selbstsüchtige Machthaber, sich damit begnügen, Wissen um des Wissens willen aufzuhäufen, kann die Wissenschaft zum Krüppel gemacht werden." Galilei

Über die Kirche und Macht

"Wenn Gott die Welt nicht so gemacht hat, dann hat er sich eben verrechnet." Ein sehr alter Kardinal (beim Maskenball)
"Die Zahlen zwingen uns nicht." Kardinal Barberini (ignoriert die mathematischen Beweise)